Jahrestagung 2009
„'Alles bleibt anders': Neue Formen in der Selbsthilfe und der Selbsthilfeunterstützung“ lautete der Titel der diesjährigen Jahrestagung der Deutschen Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. (DAG SHG) in Kooperation mit der Selbsthilfekontaktstelle Saarland. Vom 3. bis zum 5. Juni diskutierten rund 140 Fachkräfte aus dem Feld der Selbsthilfeunterstützung in Saarbrücken gesellschaftliche Trends, die gegenwärtig auf das Engagement in Selbsthilfegruppen einwirken.
Dabei ging es um die wachsende Bedeutung des Internets als Kommunikationsmittel ebenso wie um die Zunahme psychischer Erkrankungen, die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, die „Überalterung“ von Selbsthilfegruppen und die Einbindung junger Menschen in ehrenamtliche Arbeit. Neben Impulsreferaten boten vier Arbeitsgruppen und eine Methodenwerkstatt Raum, um Beispiele von „good practice“ im Bereich neuer Arbeits- und Unterstützungsformen von Selbsthilfe kennen zu lernen und Lösungsansätze für Problemkonstellationen vor Ort zu entwickeln. Bewährtes bewahren und gleichzeitig Neues wagen, Verstaubtes abschütteln aber nicht jedem kurzlebigen Trend hinterherlaufen – so lautete die Devise, unter der sich die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer in Workshops und Diskussionsrunden austauschten.
Dabei ging es um die wachsende Bedeutung des Internets als Kommunikationsmittel ebenso wie um die Zunahme psychischer Erkrankungen, die Auswirkungen der demografischen Entwicklung, die „Überalterung“ von Selbsthilfegruppen und die Einbindung junger Menschen in ehrenamtliche Arbeit. Neben Impulsreferaten boten vier Arbeitsgruppen und eine Methodenwerkstatt Raum, um Beispiele von „good practice“ im Bereich neuer Arbeits- und Unterstützungsformen von Selbsthilfe kennen zu lernen und Lösungsansätze für Problemkonstellationen vor Ort zu entwickeln. Bewährtes bewahren und gleichzeitig Neues wagen, Verstaubtes abschütteln aber nicht jedem kurzlebigen Trend hinterherlaufen – so lautete die Devise, unter der sich die Tagungsteilnehmerinnen und Tagungsteilnehmer in Workshops und Diskussionsrunden austauschten.
Katharina Liebsch, Professorin für Soziologie an der Johann Wolfgang Goethe-Universität Frankfurt am Main
Die beiden Vorträge wurden im Plenum anschließend gemeinsam erörtert. In der Debatte wurde unter anderem die Mitarbeit von Selbsthilfegruppen in den neuen Gremien der Patientenbeteiligung und die Bedeutung einer zunehmenden Qualitätssicherung im Gesundheitswesen kontrovers diskutiert. Auch die Chancen der neuen Internet-Kommunikationsformen für die Selbsthilfe wurden zum Teil kritisch betrachtet. Dabei ging es vor allem darum, wie öffentlich im Internet über zum Teil sehr persönliche Angelegenheiten diskutiert werden sollte oder dürfe.
Input: Bernd Janota, Unterstützungsstelle der Gesundheitsselbsthilfe NRW, Witten
Moderation: Andreas Greiwe, Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW, Emsdetten
Moderation: Andreas Greiwe, Der Paritätische Wohlfahrtsverband NRW, Emsdetten
Inputs: Monika Westphal, KISS Stralsund, Wolfgang Gawlik, Hungrig-Online, und Bernd Franzen, Deutsche Morbus Crohn / Colitis ulcerosa Vereinigung e.V.
Moderation: Dr. Jutta Hundertmark-Mayser, NAKOS, Berlin
Moderation: Dr. Jutta Hundertmark-Mayser, NAKOS, Berlin
Inputs: Sabine Bütow, Netzwerk Selbsthilfe Bremen, und Dörte von Kittlitz, Selbsthilfebüro Niedersachsen
Moderation: Ursula Helms, NAKOS, Berlin
Moderation: Ursula Helms, NAKOS, Berlin
Inputs: Rita Hagemann, KIBIS Hannover, und Petra Otto, KISS Saarland
Moderation: Monika Klumpe, BeKoS Oldenburg
Moderation: Monika Klumpe, BeKoS Oldenburg
Vorstellung und gemeinsame Diskussion der Ergebnisse der Arbeitsgruppen. Weiterentwicklung von Ideen für die Umsetzung vor Ort
von Ruth Pons im NAKOS INFO 99 (September) 2009
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Letzte Änderung: 01.09.2010


